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<title>B&#xfc;ro f&#xfc;r Off-Theater - Festival Off Europa </title><link>http://www.bfot.de/index.html</link><description>B&#xfc;ro f&#xfc;r Off-Theater - Festival Off Europa</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><dc:rights>Copyright 2011 Knut Gei&#xdf;ler</dc:rights><dc:date>2012-05-02T12:32:04+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Mon, 10 Jan 2011 10:16:56 +0100</lastBuildDate><item><title>Szene Baltikum II</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2012-05-02T12:32:04+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/szenebaltikum2.html#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/szenebaltikum2.html#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><em>Noch ein Gipfeltreffen: <br />Alle drei Regisseure, die vor nunmehr 17 Jahren bei MAN&ouml;VER 95 (Off-Theater und Tanz aus Ljubljana) im Leipziger Werk II gastierten sind beteiligt an einer lettisch-slowenischen Gemeinschaftsarbeit der Produzenten Lettisches Theaterinstitut (Riga) und Bunker (Ljubljana), die am Sonntag, dem 13. Mai im Dresdner Societaetstheater gezeigt wird. </em><br /><br />W&auml;hrend Matjaž Pograjc schon damals der auch diesmal beteiligten Company BETONTANC vorstand und mit "Every Word A Gold Coin's Worth" und "Know Your Enemy", im oktoberk&uuml;hlen Leipzig erstaunliche Empathie und in Teilen Begeisterungst&uuml;rme ausl&ouml;ste, beeindruckte der Choreograph und T&auml;nzer Branko Potočan in und mit "Who drew the Ski-Jump for Mr. Stanko", einem athletisch bis gef&auml;hrlich vertanzten Alpenpanoptikum. Der Regisseur (und sehr gefragte) B&uuml;hnenbildner Tomaž &Scaron;trucl blieb mit seiner Juppy/Model-Studie "Cliopatra"etwas blasser, war und ist aber ein ebenso wichtiger Bestandteil des Theater/Tanz/Performance-Kosmos der slowenischen Hauptstadt.<br /><br /><img class="imageStyle" alt="showyourface" width="455" height="302" src="http://www.bfot.de/files/page0_blog_entry27-showyourface.jpg" /><br /><br />Stefan Kanis schrieb Ende 1995 f&uuml;r Theater der Zeit:<br />Das Konzept der MAN&ouml;VER-Festivals scheut Weltl&auml;ufigkeit um ihrer selbst Willen wie das gebrannte Kind das Feuer. Es begibt sich auf die Suche nach Inszenierungen, die auch und gerade in hoher K&uuml;nstlichkeit, von der Pr&auml;senz des Au&szlig;erk&uuml;nstlerischen inspiriert, spiritualisiert, auch vergewaltigt werden. (...) Das Festival wechselt j&auml;hrlich zwischen deutschen Off-Theater-Produktionen und einer konzeptuell focusierten Umschau im Ausland. Diese Konturierung ist noch jung, verspricht allerdings fruchtbarer zu werden als der Gemischtwarenladen des gro&szlig;en, ungleichen Leipziger Bruders euro-scene. Das 95er Festival unternahm den Versuch, aus der reichen Szene Ljubljanas, Hauptstadt des als Nationalstaat jungen Sloweniens, einen repr&auml;sentativen Querschnitt vorzustellen.<br /><br />Mit BETONTANC ist Spitzenniveau des europ&auml;ischen Bewegungstheaters vertreten, die Gruppe tourt weltweit. Die Compagnie Branko Potocan geh&ouml;rt zum Spektrum einer sich auf hohem Niveau formierenden, eine eigene Sprachlichkeit auspr&auml;gende Tanzszene. Die angry kids des Glej-Theaters schlie&szlig;lich erweisen sich als die sterilen Darsteller ihrer eigenen Sch&ouml;nheit, wie sie das Programm unumwunden ank&uuml;ndigt. Ihre &bdquo;Show&ldquo; d&uuml;rfe gerade deshalb bei einer halbwegs vollst&auml;ndigen Repr&auml;sentation der theatralen Verst&auml;ndigungsformen Ljubljanas nicht au&szlig;er Acht gelassen werden. Selbst die unbeholfene Affirmation der MTV-Kultur, in der sich die angry kids gefallen, spiegelt noch etwas von den Qualit&auml;ten, die in ganz anderer Auspr&auml;gung und Meisterung die beiden anderen Compagnien auszeichnen: Besch&auml;ftigung mit Inhalten, mit Sujets hei&szlig;t hier zuallererst &Uuml;berwindung des allt&auml;glichen Umgangs, der allt&auml;glichen Form, diese Probleme, Inhalte zu denken und zu artikulieren.<br />Die einpr&auml;gsamste Sprache findet dabei die seit 1990 zusammenarbeitenden Akteure von BETONTANC. (...) <br /><br />BETONTANC ist eine vergleichsweise junge Gruppe. Der gro&szlig;e Preis beim internationalen Choreographiewettbewerb in Bagnolet mit &bdquo;Every Word A Gold Coin&rsquo;s Worth&ldquo; 1992 &ouml;ffnete den Slowenen den Zugang zu den gro&szlig;en Festivals, r&uuml;ckte eine Region ins europ&auml;ische Interesse, die seit den 80er Jahren wohl ausschlie&szlig;lich mit dem Exportartikel &bdquo;NSK&ldquo;, der Neuen Slowenischen Kunst, verbunden wurde. Drei Jahre sp&auml;ter hat BETONTANC nun einen zweiten Teil erarbeitet: &bdquo;Know Your Enemy!&ldquo; ist mehr als die optische Drehung der Wand. Es ihre Aufl&ouml;sung als ideologische Regel, als nationale und famili&auml;re Struktur. 1995 &ndash; Ljubljana ist im Westen angekommen, fast.<br />Regisseur Matjaz Pograjc will ein Theater, das schreit, nicht spricht. Schreien und Erz&auml;hlen begegnen sich in der K&ouml;rpersprache von BETONTANC. Der Grat ist schmal, die Ber&uuml;hrung des einen durch das andere gelingt nicht immer. Es ist eine Arbeitshaltung, die durch ihren sensiblen, unpr&auml;tenti&ouml;sen Ernst &uuml;berzeugt, wenngleich sie sich kritischen Fragen des Publikums nach der Vorstellung kaum &ouml;ffnet.<br /><br />150 Leute haben sich in Leipzig die beiden Vorstellungen angesehen. Dem Ausw&auml;rtigen scheint das gering, zur Premiere von &bdquo;Know Your Enemy!&ldquo; waren in Hannover an zwei Abenden je 400 Menschen gekommen. (...) F&uuml;r die Messest&auml;dter ist &bdquo;Off&ldquo; als &auml;sthetische und kulturpolitische Kategorie, eine kleine Schar von Eingeschworenen ausgenommen, Terra incognita &ndash; es mangelt an gutem Beispiel. In Leipzig ist kein einziges Freies Theater ans&auml;ssig, das &uuml;berregional Bedeutung h&auml;tte. Ob die mit viel Idealismus in einem alten Kino installierte Schaub&uuml;hne Lindenfels neue Akzente setzen will und kann, bleibt abzuwarten. Der Ruf des Poetischen Theaters, der ehemaligen B&uuml;hne der Universit&auml;t, ist manchem wohl noch im Ged&auml;chtnis &ndash; allein, die heutige Arbeit kann an diese Qualit&auml;t l&auml;ngst nicht ankn&uuml;pfen. Dies mu&szlig; nicht verwundern: Die Subventionspolitik der &ouml;ffentlichen Hand treibt die Freie Theaterarbeit konsequent in die Selbstausbeutung. Von 200 Millionen j&auml;hrlichem Kulturetat flie&szlig;en lediglich 3,5 Millionen in die freie Kulturf&ouml;rderung. Davonbleiben f&uuml;r die Projektf&ouml;rderung Theater gerade mal 120.000 DM &uuml;brig!<br />Nicht einmal genug, um den Status quo zu halten. Von Entwicklung ganz zu schweigen. Auch der Hauptf&ouml;rderer des MAN&ouml;VERS sitzt mit der Stiftung Kulturfons an der Spree. Die Bachstadt setzt unterm Signum der Tradition auf Musik(theater)f&ouml;rderung &ndash; alles andere bringt weniger Standortprestige und rangiert unter ferner liefen. Diese Situation spiegelt sich im Negativ gerade in der euro-scene Leipzig. Mit dem merh als zehnfachen Etat des MAN&ouml;VERS zeigt dieses Festiavl j&auml;hrlfich im Herbst &bdquo;zeitgen&ouml;ssisches europ&auml;isches Theater&ldquo;. Zu sehen sind, wie auf etlichen anderen Festivals auch, Tanztheater und &ndash;Performances aus Europa. Nicht mehr und nicht weniger. (...)<br /><br />Der vollst&auml;ndige Text von Stefan Kanis findet sich <a href="http://www.sperrsitz.net/?p=1099" rel="external">hier...</a><br /><br />&Uuml;ber die aktuelle Arbeit schrieb die Chicago Tribune:<br />BETONTAC zeigt Gewalt als Wirklichkeit der Welt und Z&auml;rtlichkeit als den Zustand der Seele. (...) Ich kann den r&auml;tselhaften und furchtbar traurigen Star von SHOW YOUR FACE einfach nicht vergessen, obwohl der Typ eine Puppe ist und nicht einmal ein Gesicht hat.<br /><br />Quelle des Fotos und Beschreibung des St&uuml;cks auf <a href="http://www.bunker.si/eng/betontanc-umka-lv-show-your-face" rel="external">bunker.si</a><br />Und <a href="http://societaetstheater.de/Stueckdetail/event_id/SHOW-YOUR-FACE-101458/termin_id/2012-Sun-13-May-2000Uhr-1263394" rel="external">hier...</a> geht es zum Dresdner Societaetstheater.<br />]]></content:encoded></item><item><title>Szene: Baltikum</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2012-04-22T12:01:12+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/szenebaltikum.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/szenebaltikum.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[<em><br />Sehenswert:  Der estnische T&auml;nzer und Choreograph Mart Kangro - mit der gleichen Inszenierung vor elf Jahren in Leipzig zu "MAN&ouml;VER 2001 - Baltic Games" eingeladen - zeigt bei "Szene: Baltikum" am 8. Mai im Dresdner Societaetstheater sein Solo "Start: Based on a true Story".<br /></em><br />Mart Kangro schrieb damals in seinen Materialien: "Ich m&ouml;chte nicht definieren, ob das Theater oder Tanz ist. Entscheidend ist, dass das Publikum etwas zum Sehen und zum Denken bekommt..., und dass ich etwas zu sagen habe."<br /><br /><img class="imageStyle" alt="mart" width="456" height="323" src="http://www.bfot.de/files/page0_blog_entry26-mart.jpg" /><br /><br />Wir schrieben 2001 in unserem Vorwort...<br />"In der Bordzeitschrift der tschechischen Airline CSA findet sich ein verhalten emp&ouml;rter Hinweis darauf, dass der geographische Mittelpunkt Europas nicht in Prag, sondern in Litauen 24 Kilometer n&ouml;rdlich von Vilnius liegt. Bis nach Vilnius muss man dann auch fahren, um mal wieder ein Tanzfestival ohne E.X.T.E.N.S.I.O.N.S. und ReKonstrukt, ohne Gottvater Bel und Fu&szlig;ballfan Lehmen (...) erleben zu k&ouml;nnen. <br />Der neue baltische Tanz und seine Ausstrahlung ist jung, so jung, dass beim Theaterfestival in Vilnius gastierende K&uuml;nstler wie Jo Stromgren, Sasha Papelyajev und Ingun Bjornsgaard geradezu als Routiniers bestaunt werden. <br />Priit Raud, Ausrichter der baltischen Bagnolet-Plattform und in Tallinn u.a. Chef des Festivals 2. tants, setzt neben dem Import stilbildender Vorbilder auf die Eigeninitiative seiner T&auml;nzer. Wer im Ausland nach eigener Auswahl (und oft auf eigene Kosten) in einer Company arbeitet, kehrt ver&auml;ndert nach Hause zur&uuml;ck. Priit Raud glaubt an einen estnischen Tanzboom, der quantitativ l&auml;ngst existiert. Er glaubt so sehr daran, dass er seinen K&uuml;nstlern Zeit zur Reife zugesteht.<br />Beim Festival in Vilnius war der wirklich junge Tanz in das Rahmenprogramm verbannt. Im Nationalen Drama Theater gab es - vor vielen Ausl&auml;ndern im Publikum - Etabliertes: Helsinki City Theater Tanz Company, CandoCo Dance aus England, Ingun Bjornsgaard, das Royal Danish Ballet, die Kibbutz Contemporary Dance Company und die gro&szlig;en einheimischen Ensembles wie Aura aus Kaunas oder Olga Zitluhina aus dem lettischen Riga.<br />Wahrscheinlich weil es in Tallinn solche Aktivisten wie Priit Raud und das &ldquo;Von Krahl Theater&rdquo; gibt war unsere Suche dort am Ergiebigsten. In Tallinn fanden im Jahre 1980 die Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele von Moskau statt. Jetzt, im Oktober 2001, hat das LOFFT die Spiele. Die Baltischen."<br /><br />Und wieder elf Jahre sp&auml;ter... lohnt eben auch eine Reise nach Dresden. <br />Hier der Link zum <a href="http://www.societaetstheater.de/Festivals/szeneBALTIKUM.html" rel="external">Programm...</a><br />]]></content:encoded></item><item><title>&#x10c;esk&#xe1; tane&#x10d;n&#xed; platforma</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2012-04-20T11:07:07+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/ctp.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/ctp.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[<em><br /></em><em>Ankn&uuml;pfend an den Beitrag vom Februar: <br /></em><em>Das bei "Mala inventura" gern gesehene Tanzst&uuml;ck "Kolik v&aacute;ž&iacute; va&scaron;e touha?" (Wieviel wiegt deine Sehnsucht?) der Prager Company "VerTeDans" wurde mittlerweile auch im Rahmen der "Tschechischen Tanzplattform" gezeigt und ist unter den Nominierten f&uuml;r das Tanzst&uuml;ck des Jahres".<br /></em><br />Lucia Ka&scaron;iarov&aacute;, eine der Mitwirkenden, ist au&szlig;erdem als "T&auml;nzerIN des Jahres" nominiert.<br />Die Preise werden im Rahmen von Tanec Praha (4. - 29. Juni) vergeben.<br /><br /><img class="imageStyle" alt="vase touha" width="474" height="228" src="http://www.bfot.de/files/page0_blog_entry25-vase-touha.jpg" /><br /><br />Informationen &uuml;ber die weiteren Nominierungen (auf tschechisch; englisch l&auml;sst sich nicht direkt verlinken, kann man auf der Seite links anklicken) <a href="http://www.tanecniplatforma.cz/news/index/mn/23/page/23" rel="external">hier...</a>]]></content:encoded></item><item><title>Auf der Suche</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2012-02-27T11:08:30+01:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/februar2012.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/februar2012.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[<em><br />Kurze Visite in Prag beim Festival "Mal&aacute; inventura"... auch um Kontakte in die Slowakische Republik f&uuml;r den Jahrgang 2013 zu kn&uuml;pfen. Dabei gab es mindestens drei bemerkenswerte Abende zu erleben.<br /></em><br />"Kolik v&aacute;ž&iacute; va&scaron;e touha?" (Wieviel wiegt deine Sehnsucht?) fragen vier T&auml;nzerinnen der Company "VerTeDans" im Theater Ponec, Prags wichtigster Spielst&auml;tte f&uuml;r zeitgen&ouml;ssischen Tanz. Und exerzieren mit wenig manieriertem, konsequent eingesetztem Bewegungsmaterial einen ganzen Kosmos von Befindlichkeit und zwischenweiblichen Beziehungen. Frau bietet sich an oder nimmt was sie kriegen kann, f&uuml;gt sich Schmerzen zu oder k&uuml;sst, wirkt bestimmt oder hilflos. All das in dramaturgischen Schleifen, die sich zunehmend verdichten und versch&auml;rfen. Da ist die exzellente Band ZRN&Iacute; hinter dem Vorhang beinahe &uuml;berfl&uuml;ssig, aber von den Zuschauern eine gern genommene Zugabe.<br />Konzeptioneller und auf andere Weise hoch politisch Veronika &Scaron;v&aacute;bov&aacute;s Besch&auml;ftigung mit der eigenen Familie. Entschuldigend und stolz zugleich f&auml;llt am Anfang der Satz "Bei und wurde nie etwas weggeschmissen." Die B&uuml;hne eine Versuchsanordnung aus Technik und Erinnerungsmaterialien, aufw&auml;ndig und virtuos bedient, animiert von &Scaron;v&aacute;bov&aacute;s Mitstreitern von der K&uuml;nstlergruppe "Handa Gote". Beinahe k&uuml;hl wird berichtet von der Stigmatisierung und letztlich Vernichtung von Teilen der Familie durch die deutschen Besatzungsmacht, von der Urgro&szlig;tante, die eine Muse Leo&scaron; Jan&aacute;čeks gewesen war, oder vom Bruder des Gro&szlig;vaters, der nach dem zweiten Weltkrieg in einem Schauprozess angeklagt wurde. Kein Dokutheater, eher eine Doku-Installation, manche m&ouml;gen das beklagen - in jedem Fall sind die Biographien, die F&uuml;lle des Materials beindruckend, zum Mitdenken herausfordernd.<br /><br /><img class="imageStyle" alt="Mraky" width="477" height="318" src="http://www.bfot.de/files/page0_blog_entry24-mraky.jpg" /><br /><br />Bleibt zu berichten von einem Gipfeltreffen des raben-schwarzen tschechischen Humors, von "Plo&scaron;ina" (Plattform), wo f&uuml;nf M&auml;nner, abgeschieden von der Gesellschaft auf einer Bohrinsel/Eisscholle/im Atomkraftwerk Arbeiten - und letztlich Zusammenleben &uuml;ben. Ein Fehler in den Abl&auml;ufen l&auml;sst das zun&auml;chst strukturierte Geschehen auf der B&uuml;hne aus dem Ruder laufen, Flachpaletten beginnen zu tanzen, ein Kopierer macht sich selbstst&auml;ndig. "Wariot Ideal" nennt sich die Gruppe, und sie  hat ein poetisches M&auml;rchen &uuml;ber den Albtraum Existenz kreiert, wo nicht ein Wort gesagt werden muss - und alle Fragen auf angenehmste Weise offen bleiben. ]]></content:encoded></item><item><title>Let&#x27;s go: Slovakia</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-11-21T12:02:57+01:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/2013.html#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/2013.html#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><em>Es schwebten verschiedene Ideen im Raum f&uuml;r den Off Europa-Jahrgang, der sich 2013 an die t&uuml;rkische Ausgabe anschlie&szlig;en soll. Letztlich hat sich eine der vermeintlich unspektakul&auml;reren durchgesetzt: Die Slowakei.<br /></em><br />Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt es einige: Der Wunsch - nach Albanien und der T&uuml;rkei - den Ball wieder in ein anderes Feld Europas zu spielen, wodurch z.B. Bulgarien ausschied. Ehemaliges Jugoslawien etwas zur Seite zu schieben, was Kroatien aus dem Blick nahm. Eine "Hinwendung" zu Nordafrika weiterhin auszuschlie&szlig;en. Und/oder keine Lust auf (das aktuelle) Budapest, womit Ungarn vom Tisch war<br />Wir kn&uuml;pfen also jetzt an die guten Erfahrungen des Jahres 2010 mit Tschechien im "Nahbereich" an. Und freuen uns auf Theaterorte wie <span style="font:12px Times-Roman; ">Ž</span>ilina oder Bansk&aacute; Bystrica. In denen - vor allem im Bereich Tanz und Performance - viel mehr passiert als man gemeinhin annehmen w&uuml;rde.]]></content:encoded></item><item><title>Kritik: Shosh&#xeb; im LOFFT</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-10-04T12:34:55+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/almanach.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/almanach.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[<em><br />"Fl&ouml;tent&ouml;ne hauchen Windger&auml;usche, ein Piano spielt den Mond an, ein Tenor aus dem Off besingt ihn. Davon bet&ouml;rt, geht der Mond gem&auml;chlich auf. Er zeigt sich in seiner ganzen Sch&ouml;nheit und h&uuml;llt den Raum in sein mystisches Licht. Vom Mond hypnotisiert, verlassen wir die Erde und tauchen ein, in einen anderen, grenzenlosen Raum. Wir fassen Fu&szlig; in einer Welt, die nach anderen Mustern funktioniert, von Gedichten, Musik und Bewegungen getragen wird und alle Sprachen spricht &ndash; in der Welt der Kunst."</em><br /><br />Dass die Auff&uuml;hrung - trotz weniger Zuschauer in Dresden und auch in Leipzig - h&ouml;rens- und sehenswert gewesen sein muss bezeugt die Besprechung von Sarah Schramm auf <a href="http://www.leipzig-almanach.de/buehne_shoshe_beim_festival_off_europa_sarah_schramm.html" rel="external">Leipzig Almanach...</a>]]></content:encoded></item><item><title>Im Blick: Udh&#xeb;timet e Liz&#xeb;s</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-09-23T13:27:21+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/l-iz.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/l-iz.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><em>"Es gibt Orte auf der Welt, &uuml;ber die man wenig bis gar nichts wei&szlig;. In S&uuml;dosteuropa gibt es ein Land, das Albanien hei&szlig;t und auf ein Gewohnheitsrecht zugreift, das so manche Zeitgenossin schlucken l&auml;sst. Es geht um Blutrache, Abtreibungen im f&uuml;nften Monat, Vergewaltigung, Unterdr&uuml;ckung - mitten im 21. Jahrhundert."</em><br /><br />&Uuml;ber die Auff&uuml;hrung Udh&euml;timet e Liz&euml;s (Alices Reisen) von Enton Kaca und Teatri i Ri aus Tirana schreibt Daniel Thalheim am 22. September in der <a href="http://www.l-iz.de/Kultur/Theater/2011/09/OFF-Europa-im-KAOS-Albanisches-Theaterstueck-Kanun-Blutrache-29568.html" rel="external">Leipziger Internet Zeitung</a> und auf <a href="http://www.leipzig-almanach.de/buehne_alice_reisen_beim_festval_off_europa_alexandra_hennig.html" rel="external">Leipzig Almanach</a> macht sich Alexandra Hennig Gedanken &uuml;ber "Macht, Ehre und Tod" - und &uuml;ber kulturelle Unterschiede. ]]></content:encoded></item><item><title>Teatri Oda in Dresden</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-09-23T13:18:23+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/dnn.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/dnn.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><em>"Albanien? Kosovo? Balkan. Krisengebiet. &ndash; Diese einfach abzuspulende Assoziation d&uuml;rfte dominieren, w&uuml;rde man die Eingangsfragen nach besagten L&auml;ndern stellen. Aber was liegt eigentlich hinter den Schlagzeilen, hinter dem ganzen Es-wird-nur-berichtet-wenn&rsquo;s-Tote-gibt? Wenn Landstriche medial so stark von einem Konflikt gepr&auml;gt sind, finden dann andere Lebensumst&auml;nde, die nichts mit einem schwelenden Streit um Grenzen und internationale Anerkennung zu tun haben, Kan&auml;le, um &uuml;ber sich mitzuteilen? Vielleicht nicht in den Nachrichten. Im Theater schon."</em><br /><br />&Uuml;ber die Auff&uuml;hrung Kanuni des Teatri Oda aus Prishtina schreibt Torsten Klaus am 21. September in den <a href="http://www.sehnsuchtsort.de/?p=4237#more-4237" rel="external">Dresdner Neuesten Nachrichten</a>...]]></content:encoded></item><item><title>Mich langweilt diese st&#xe4;ndige Gier nach Erneuerung</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-09-02T09:04:23+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/liz.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/liz.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[<em><br />Sein Fokus liegt auf &ouml;stlichen Mitteleuropa sowie auf S&uuml;dosteuropa. Dort gibt es spannendes Tanz- und Szenetheater. Der Leipziger Autor und Regisseur Knut Gei&szlig;ler veranstaltet seit 1992 jenes Tanztheaterfestival, das seit 2005 "Off Europa" hei&szlig;t. Im L-IZ-Interview erz&auml;hlt er wie sein Blick auf Albanien und Kosovo fiel und was er dort vorfand.<br /><br /></em><strong>&bdquo;Off Europa&ldquo; steht bald ins Haus mit einem Blick auf Albanien und Kosovo. Warum diese beiden L&auml;nder?</strong><br />Prinzipiell gibt es sehr viele L&auml;nder, die mich brennend interessieren. Weil man im Normalfall wenig &uuml;ber sie erf&auml;hrt. Da ger&auml;t logischerweise irgendwann auch Albanien in den Blick. Andererseits: Was Theater und Tanz betrifft, versuche ich fr&uuml;her da zu sein als die gro&szlig;en Veranstalter, die K&uuml;nstler immer erst einladen wenn sie &bdquo;gepr&uuml;ft&ldquo; sind und Erfolg versprechen. Ich pr&uuml;fe lieber selbst. Im n&auml;chsten Jahr werde ich mit der T&uuml;rkei zum ersten Mal einem aktuellen Hype hinterher recherchieren. Aber auch das wird interessant. Dann findet man die Dinge unter den Oberfl&auml;chen. Politisch brisant w&auml;re im Moment wohl Ungarn. Aber man kann sich nicht zerrei&szlig;en.<br /><br /><strong>Gibt es Unterschiede zu den anderen Staaten, die schon thematisch bei &bdquo;Off Europa&ldquo; auftauchten?</strong><br />Albanien und vor allem das Kosovo sind noch mehr &bdquo;abgetrennt&ldquo; vom restlichen Europa als zum Beispiel Bosnien oder Serbien. Eine Folge der besonders extremen Auslegung des Sozialismus in Albanien und der letztlich &bdquo;k&uuml;nstlichen&ldquo; Einbettung eines &uuml;berwiegend von Albanern besiedelten Landstriches in die s&uuml;dslawische F&ouml;deration. Allein wenn man das so betrachtet ist die Losl&ouml;sung und Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo folgerichtig. Genauso wie das Ausschlie&szlig;en einer albanischen Wiedervereinigung Unsinn ist.   <br /><br /><strong>Wie sch&auml;tzt Du die (Tanz)-Theaterszene in Albanien und Kosovo pers&ouml;nlich ein - gibt es dort Entwicklungen, die neu oder anders sind als die im &uuml;brigen Europa?</strong><br />Mich langweilt diese st&auml;ndige Gier nach Erneuerung. Mich interessiert eher Vertiefung, das genauere Hinsehen. Und da gef&auml;llt mir die Gelassenheit, mit der man fast &uuml;berall in S&uuml;d-Ost-Europa eigene Wege geht. Nichts unbedingt Neues erfindet, aber eben auch nicht jedem Trend hinterher hechelt.<br /><br />Lesen Sie weiter <a href="http://www.l-iz.de/Kultur/Theater/2011/08/Off-Europa-Mich-langweilt-diese-staendige-Gier-Knut-Geissler-Interview-29038.html" rel="external">hier...</a><br />Die Fragen stellte Daniel Thalheim.<br />Quelle: www.l-iz.de]]></content:encoded></item><item><title>Videoclip zu univers shqiptar</title><dc:creator>user@domain.com</dc:creator><category>None</category><dc:date>2011-08-31T00:16:13+02:00</dc:date><link>http://www.bfot.de/files/videoclip.html#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">http://www.bfot.de/files/videoclip.html#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><em>Jetzt ist auch das Video zum Festival da...</em><br /><br /><iframe width="420" height="266" src="http://www.youtube.com/embed/S1BU-axk6Zc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br /><br />&copy; lnrdshelby 2011]]></content:encoded></item></channel>
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