Nov 2011

Let' go (2): Zittau


Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das seit 2007 alle zwei Jahre geplante Festival des Sächsischen Landesverbandes Freier Theater hätte 2011 in Leipzig stattfinden sollen. Weil hier aber niemand so richtig veranstalten wollte, versuchten zunächst ein paar Aktivisten aus Dresden in die Bresche springen, bevor der Vorstand des Verbandes das Vorhaben zurück in die eigenen Hände nahm - und ein Stadttheater als Partner gewinnen konnte.
Nun findet OFF 11 in Zittau statt, am Gerhart-Hauptmann-Theater. Im Januar 2012.

Im Folgenden zitiert aus der Einladung: Vom 24. bis 27. Januar wird es "mit 13 Produktionen auf 3 Bühnen einen beachtlichen Querschnitt an Theaterschaffen in Sachsen" geben. Außerdem "3 Podien zu den Themen *Theater auf`s Land!*, *Theater in der Schule* und *Stadttheater und Freie Szene, Hand in Hand*, sowie einen *Marktplatz der Kooperationen* am 26. Januar, auf dem interessierte Mitglieder sich und ihre Projekte allen Festivalbesuchern, insbesondere den Teilnehmern des Sächsischen Bühnenvereins, vorstellen können."

Mit Inszenierungen eingeladen sind *Die Dramaten*, *Cindy Hammer*, *Liron Dinovitz*, das *Panische NoTheater*, die *shot AG*, *Mascara- Maskerade der 7 Todsünden*, *Armes Theater*, *Handa Gote* , die *Tanzcompany des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau / wee dance company*, das *Büro für theatrale Strategien*, *Das Üz & die lekkere Compagnie* , sowie *Theaterschafft*.

Für den Landesverband ausgewählt und organisiert hat Michael Paul Milow (Büro für theatrale Strategien), seines Zeichens Schauspieler/Regisseur und Programm-Macher am weltecho in Chemnitz.

Also... (sächsische Theater-) Kollegen: Akkreditieren lassen - und hinfahren. Und "die Schneeschuhe nicht vergessen, gilt doch Zittau als hervorragendes Langlaufgebiet!"

Let's go (1): Slovakia


Es schwebten verschiedene Ideen im Raum für den Off Europa-Jahrgang, der sich 2013 an die türkische Ausgabe anschließen soll. Letztlich hat sich eine der vermeintlich unspektakuläreren durchgesetzt: Die Slowakei.

Gründe dafür gibt es einige: Der Wunsch - nach Albanien und der Türkei - den Ball wieder in ein anderes Feld Europas zu spielen, wodurch z.B. Bulgarien ausschied. Ehemaliges Jugoslawien etwas zur Seite zu schieben, was Kroatien aus dem Blick nahm. Eine "Hinwendung" zu Nordafrika weiterhin auszuschließen. Und/oder keine Lust auf (das aktuelle) Budapest, womit Ungarn vom Tisch war
Wir knüpfen also jetzt an die guten Erfahrungen des Jahres 2010 mit Tschechien im "Nahbereich" an. Und freuen uns auf Theaterorte wie Žilina oder Banská Bystrica. In denen - vor allem im Bereich Tanz und Performance - viel mehr passiert als man gemeinhin annehmen würde.