Paweł Sakowicz
Jumpcore

Von Tänzerinnen und Tänzern wird immer wieder behauptet, sie könnten fliegen.
In der Sekunde während der sie springen, tun sie es.

„Jumpcore“ bezieht sich auf den sagenumwobenen Tod des von Drogen gezeichneten New Yorker Tanzkünstlers und Warhol-Schauspielers Fred Herko. Der lud 1964 zu einer privaten Performance, worin er - so wird es erzählt - ein Bad nahm, Mozarts Krönungsmesse einschaltete und nackt im Wohnzimmer zu tanzen begann. Dabei näherte er sich mehrmals einem offenen Fenster. Als das Sanctus ertönte, sei er aus dem fünften Stock aus dem Fenster gesprungen.

Jumpcore 2 by Maciej Rukasz
© Maciej Rukasz

Paweł Sakowicz ist derzeit in Polen eine der Schlüsselfiguren im zeitgenössischen Tanz. Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Warschau sowie Performance und Choreographie an der London Contemporary Dance School.
Paweł Sakowicz arbeitet in unterschiedlichsten Konstellationen als Tänzer, Performer, Choreograph und/oder Regisseur unter anderem an wichtigen Kunstorten wie dem „Nowy Teatr“, bei „Komuna Warszawa“ oder der „Stary Browar Nowy Taniec“ in Poznań.

Paweł Sakowicz studierte Politikwissenschaft an der Universität Warschau sowie Performance und Choreographie an der London Contemporary Dance School.
Er arbeitet in unterschiedlichsten Konstellationen als Tänzer, Performer, Choreograph und/oder Regisseur unter anderem an wichtigen Kunstorten wie dem „Nowy Teatr“, bei „Komuna Warszawa“ oder der „Stary Browar Nowy Taniec“ in Poznań.

Choreographie + Performance: Paweł Sakowicz
Dramaturgie: Mateusz Szymanówka
Musik: Indecorum
Kostüm: doom 3k
Licht: Jędrzej Jęcikowski
Produktion: MAAT Festival
Unterstützt von Scena Tańca Studio, Zachęta - National Gallery of Art

Jumpcore gehört zur Sammlung Zachęta der National Gallery of Art in Warschau und war ausgewählt als eine der Inszenierungen von Aerowaves Twenty19.

Keine Sprachbarriere
Dauer etwa 35 Minuten

Deutsche Erstaufführung —> im März bei tanzmainz

—> www.pawelsakowicz.com

Leipzig, Theater der Jungen Welt
Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr