Chemnitz
Off Bühne Komplex
Samstag, 25. Mai, 20 Uhr
12 Euro / ermäßigt 10 Euro

Dresden
Societaetstheater Gutmann Saal
Sonntag, 26. Mai, ca. 20:50 Uhr, im Doppelprogramm mit
Rising
16 Euro / ermäßigt 12 Euro / Inhaber „Theatercard“, Schüler 6,50 Euro

Theater
Yoav Bartel / home made ensemble
Shall we dance

“The play ends and it is not not clear whether Yoav is a professional dance instructor, a professional actor, or both.”
--> Jurybegründung zur Auszeichnung „Bester Darsteller“

8 Theater Shall we dance 2 by Oren Shkedy
Foto © Oren Shkedy

Die Hauptfigur das Stückes, Aithan Harrari, hat einen besonderen, in Israel nicht seltenen Beruf, er ist Lehrer für Volkstänze. Als er gebeten wird, einen bekannten Tanzlehrer zu vertreten, kann er sein Talent beweisen, aber er legt auch die Quellen seiner Inspiration frei.

„Shall we dance“, entstanden als Ergebnis einer Recherche zu Erlebnissen israelischer Soldaten, ist ein hintergründiges Stück Entertainment, ein Schauspiel-Solo mit Musik und Tanz, das sich der überzeugende Darsteller Yoav Bartel auf den Leib geschrieben hat. Ein Theaterabend voll von überraschenden Wendungen und erschütternd in seiner Konsequenz.
Im Jahr seiner Entstehung wurde es als Bestes Stück, Beste Inszenierung und Yoav Bartel als Bester Darsteller ausgezeichnet. Seitdem wurde der Abend unter anderem in England, Deutschland, Polen und den USA gezeigt, nahm an internationalen Festivals teil und sorgte stets für Diskussionen.

„Bei Aithan Harrari hat sich die Biografie in den Körper unauslöschlich eingeschrieben. (…) Er fordert das Publikum am Ende auf, seine (erfundene) Biografie, die Menschen darin zu vergessen. „Was ist wichtig?", fragt er. „Der Tanz, der Tanz, der Tanz."
--> Michael Stadler auf www.nachtkritik.de anlässlich eines Gastspiels von „Shall we dance“ bei „Radikal jung“ in München 2013

Aus dem Text...
„Guten Abend zusammen, ich bin Aithan Harrari, Oded kommt nicht mehr. Ich soll heute Abend für ihn einspringen. Er ist bei einer Fortbildung im Ausland... da sollte ich eigentlich auch sein, ich habe die Anmeldung verpasst. Aber im nächsten Jahr bin ich dabei...
(...)
Ich habe eine Bitte an Sie, Die Wahrheit ist, ich habe eigentlich kaum Gelegenheit, Tanz zu unterrichten. Ich war mal in Yavne, aber niemand ist zum Tanzen gekommen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn alles, was ich Ihnen hier heute erzählt habe, unter uns bliebe. Okay?
Ach so, eine Sache nagt jetzt an mir, vor allem wegen der zwei Tänze, die wir nicht mehr geschafft haben. Der erste: „Aithan Harrari, die Reise in den Fernen Osten, die am Flughafen endete“. Ein Tanz für drei Männer und eine Frau. Und besonders bedauere ich „Aithan Harrari, absolviert einen Tanzlehrer-Kurs mit Auszeichnung“. Ein Tanz für eine Kompanie.
Hören Sie... vergessen wir meine Mutter und meinen Vater, Ziw, die drei Palästinenser, meinen Abteilungskommandanten, Dima und Nicholson und sogar Re ľut und konzentrieren wir uns auf die Hauptsache
Was ist die Hauptsache?
Der Tanz.
Wir haben bisher drei Tänze geschafft. Ich halte Sie für ausgezeichnete Tänzer. Wer hier getanzt hat, hat großes Talent gezeigt. Wer nicht getanzt hat, in dem liegt enorm viel Talent verborgen. Ich erkenne das an der Bewegung Ihrer Augenbrauen."
--> Übersetzung Gundula Schiffer

Bühne Nadav Barne’a
Musikalische Betreuung Yehezkel Raz
Choreographie Abigail Rubin
Regie Abigail Rubin, Yoav Bartel

Autor + Performance Yoav Bartel

Produktion  home made ensemble Tel Aviv

In Hebräisch mit deutscher und englischer Übertitelung
Dauer etwa 60 Minuten

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www.homemade-e.com

Im Anschluss an die Aufführung in Chemnitz spricht die Leipziger Radiojournalistin Grit Friedrich mit Yoav Bartel, Autor, Regisseur und Darsteller des Stückes.
Das Gespräch wird auf Englisch geführt. --> The conversation will be held in English.

--> Tickets Chemnitz --> über Komplex
--> Tickets Dresden (gilt auch für "Rising") --> über Societaetstheater --> im Vorverkauf (teurer, durch VVK-Gebühr)