nur in Leipzig
LOFFT - Das Theater
Dienstag, 23. September, 20 Uhr
12 Euro / ermäßigt 8 Euro / Inhaber Leipzig-Pass 6 Euro

Performance Theater
Ivo Dimchev
Programmänderung ICure

Programma╠łnderung ICure Klage by Archiv Dimchev
Foto © Archiv Ivo Dimchev

„Warum sollte man eine weitere Stunde im Theater verschwenden um noch kultivierter zu werden, wo wir diese Stunde auch nutzen könnten, gesünder zu werden."
aus den Materialien zu ICure

„Vor der Vorstellung hat einer gesagt, dieses Mal werde es nicht so schlimm. (...) Ist diese Performance in die Publikumsreihen gewachsen und hat politisches und mediales Minenfeld betreten? Ja. Dürfen wir das? Und ist das noch Kunst?"
Theresa Luise Gindlstrasser auf „nachtkritik.de"

„Ivo Dimchev verstört, doch er zeigt auch eines: Theater darf (fast) alles, und die Realität kann viel verstörender sein."
Kathrin Nussmayr in der „Presse"

ICure ist eine Programmänderung, und dabei eine „wild card", in beinahe letzter Minute. Ivo Dimchev bot nach der Premiere Ende August an, in Leipzig nicht die fast zehn Jahre alte Aufführung „Lili Handel" zu zeigen, sondern „besser" ICure (er nennt es auch „The Healing Piece") zu machen. Weiter zu arbeiten, weiter zu forschen. An einer sehr intensiven und zugleich sehr fragilen, manchmal gefährlichen Beziehung zwischen Künstler und Zuschauer. Publikumsspaltung, Unwohlsein, Ablehnung, Nachdenklichkeit: Wir werden sehen was passiert.

Ivo Dimchev, geboren 1976 in Sofia, ist einer der herausragenden Künstler der internationalen Performance-Szene. Er studierte unter anderem an der Hochschule der Künste „DasArts“ in Amsterdam und lebt nach Stationen in Brüssel und Wien zur Zeit wieder in Bulgarien.
ICure erlebte seine Uraufführung im Sommer in Wien beim Festival ImPulsTanz.

Text, Musik, Choreographie und Performance Ivo Dimchev
Assistenz Emilian Gatsov

Coproduction von Humarts foundation, Impulstanz Vienna, Mousonturm Frankfurt, Rotterdam Schouwburg  

www.ivodimchev.com

In englischer Sprache.
Dauer etwa 60 Minuten.

Achtung Auf in der Aufführung vorkommende potentiell polarisierende Darstellungen von Sexualität sowie auf die Verwendung von Bildmaterial mit kriegerischer Gewalt wird vor dem Besuch ausdrücklich hingewiesen.